Wenn man die wichtigsten Highlights in Vietnam schon gesehen hat, gibt es immer noch ein paar besondere Unternehmungen, die sich lohnen. Das wären zum Beispiel eine kleine Kreuzfahrt im Mekong-Delta auf einem modernen, aber traditionell aussehendem Holzschiff, oder ein Besuch in der Karstgebirgslandschaft bei Ninh Binh, auch bekannt als „trockene Ha-Long-Bucht“.

Mini-Kreuzfahrt im Mekong-Delta

Auf den unzähligen Wasserwegen im Mekong-Delat ist immer etwas los: neben Ausflugs-und Kreuzfahrtschiffen werden landwirtschaftliche Produkte aus dem fruchtbaren Delta transportiert, wie z.B. Kokosnüsse, Reis oder Früchte, oder Ziegel aus den vielen Ziegeleien an den Ufern. Außerdem ist der Mekong ein wichtiger Fernhandelsweg vom pazifischen Ozean bis Kambodscha und Laos.

Ein Schiff der „Bassac“-Klasse für bis zu 24 Passagiere
Das offene Restaurant lädt zum Verweilen ein
Etwas eng wirds schon
Brennöfen einer Ziegelei
Schwimmende Tankstelle mit Gemischtwarenladen
Mekong-Brücke bei Can Tho
Auf dem schwimmenden Markt von Cai Rang (bei Can Tho)
Wenn man keine Hand frei hat, kann man schon mal mit den Füßen steuern
Bei Landausflügen kann man Reisfelder und Obstplantagen sehen

Kleine Higlights in Saigon und Hanoi

Bei Saigon sind die Cu-Chi-Tunnel zu besichtigen. Das sind Reste des Tunnelsystems, in dem sich die Vietkong währende des Vietnamkrieges vor den amerkanischen Soldaten versteckt haben. Dabei dienten die Tunnel sowohl als Verkehrswege, als auch als Wohnraum. In Hanoi lohnt sich die Besichtigung des Ho-Chi-Minh-Mausoleums. Außerdem ist die „Hanoi Train Street“ sehendswert, in der der Zug atemberaubend nah an Cafes und Resaturants vorbei fährt.

Eingang zu den Cu-Chi-Tunneln bei Saigon
Modell einer Fallgrube
Blick durch einen tatsächlichen Tunneleingang
Das Ho-Chi-Minh-Mausoleum ist sehr beliebt bei den Vietnamesen
Die Tran Quoc Pagode ist die älteste buddhistische Pagode des Landes
In der Train Street heißt es Handy zücken, zurücklehnen und nicht bewegen
Auch in Vietnam schaut man Bundesliga – hier die entsprechende Werbung an einem Linienbus

Trockene Ha-Long-Bucht

Das Karstgebirge bei Ninh Binh erinnert von der Form der Berge her stark an die Ha-Long-Bucht, allerdings stehen die Berge nicht im Meer, sondern an Land – daher der Name „trockene Ha-Long-Bucht“. Trocken ist die Landschaft aber keineswegs: am besten erkundet man die Gegend mit dem Boot auf einem der Flüsse, auf denen man sogar einige Höhlen erkunden kann. Außerdem befindet sich in der Nähe von Trang An die alte Hauptstadt Hoa Lu, von der aus 968 bis 1009 das Land regiert wurde.

Boote warten auf Kundschaft – die macht sich bei Regenwetter etwas rar
Die Boote werden mit Stöcken bewegt
Karstberge wie in der Ha-Long-Bucht
Unerwarteter Anblick im Nebel: eine katholische Kirche
Blick aus einer Felsgrotte
Unterkunft bei Trang An
Hoa Lu: Eingangstor zum Tempel des Dinh Tien Hoang
Der innere Bezirk des Tempels

Vietnam: Mekong-Delta und trockene Ha-Long-Bucht

Beitragsnavigation


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert